Wie setzte ich Grenzen?

Wie setzte ich Grenzen? - Nein sagen ist eine Kunst

Gehören Sie zu den Personen, die gerne mal Überstunde machen, die Arbeit für einen Kollegen erledigen solange dieser im Urlaub ist oder immer die Planung der Stammtischrunde übernehmen? Wo setzte ich Grenzen?

Ein Mensch mit Helfersyndrom wird oft als gute/r KollegeIn bezeichnet, als besonders teamfähig und liebenswert betitelt. Das gefällt und zeigt, wie positiv unsere Eigenschaften sind. Weshalb ernten wir trotzdem nicht die Lorbeeren für die Aufopferung unsere Mitmenschen? Unsere Kollegen sind häufiger für Bonuszahlungen vorgesehen, erhalten die Anerkennung im Team und auch im privaten Umfeld scheinen unsere Bemühungen eher einer Selbstverständlichkeit gleich zu kommen als Dankbarkeit.

Richten wir also unser Leben nach den Bedürfnissen Anderer aus oder bereiten unsere Taten uns auch ohne äußere Anerkennung Freude? Sind wir auf die positiven Rückmeldungen des Umfelds angewiesen oder können wir mit der inneren Zufriedenheit sehr gut leben? Geben wir – immer -bedingungslos?

Einfach mal NEIN sagen! – Setzte Grenzen!

Es gibt keinen richtigen Weg, wir sollten uns nur mit dem den wir wählen wohl fühlen und erkennen, dass wir die Entscheidung wie wir sind, selbst in der Hand haben. Die Wahl zu haben, auch nein sagen zu dürfen ist ein großes Geschenk, von dem wir auch Gebrauch machen sollten. Eine gesunde Balance kann nur entstehen, wenn wir neben allen guten Tagen auch auf uns selbst achten. Dies geschieht durch bewusste Entscheidungen gegen die Bitten anderer. Ein Nein ist also nicht immer als Ablehnung zu sehen, vielmehr als Zusage zu sich selbst.

Je mehr wir uns selbst für wichtig erachten, umso mehr werden wir Entscheidungen nicht nur zu Gunsten anderer Menschen treffen, sondern auch uns selbst im Blick behalten. Es hilft eine Gewohnheit der Selbstkontrolle zu entwickeln, wie fühle ich mich, wenn ich in einer Situation stecke, in der mich mein Gegenüber um etwas bittet. Welche Emotionen kommen hoch, wie verhält sich mein Puls und was machen meine Hände.

Wenn wir auf unsere körperlichen Signale hören, dann wissen wir oft, welche Entscheidung für uns situativ richtig ist. Unsere Gutmütigkeit kann durch Personen beeinflusst werden oder bei persönlichen Anliegen überdimensional ausgelöst werden. Ist sie dann wirklich angebracht und wer profitiert davon? Das Leben besteht aus Geben und Neben, doch wir sind für das Gleichgewicht in unserem Alltag verantwortlich.

Das Erkennen solcher Situationen ist der erste Schritt zum Nein. Ein Nein bedeutet ein Ja für mich und ein Ja für eine Grenze dir mir gut tut. Grenzen aufzeigen, kann man lernen – Nein sagen auch. Mit Hilfe von darauf ausgerichteten Kursen, erlernen Sie in wenigen Tagen, wie Sie sich im Alltag behaupten und trotzdem geliebt werden können.

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